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Spuren

12.06.1904.

Es wurde in Sombor die erste Gewerkschaftszweigstelle der Maurer und der Zimmermänner, deren damals etwa 250 gab, gegründet. Es ist interessant, dass sie überwiegend Bunjevci waren. Sonst diese Zweigstelle basiert auf einer sehr langen Tradition der Handwerksvereinigung in Sombor; 1878 wurde die Erste ungarische Handwerksvereinigung gegründet, dann enstand die Serbische Handwerksgenossenschaft. Ein Jahrzehnt später haben sie sich vereinigt und so enstand die Grundvereinigung der Handwerker, in dem 601 Meister, 881 Gesellen und 650 Lehrlinge waren. Aber kehren wir zurück zu dem Anfang der Geschichte: die Maurer und Zimmermänner wurden gewerkschaftlich organisiert von Blaško Marković, der ein bedeutender Maurer und Arbeiter am Anfang des 20. Jahrhunderts war. Er wurde vor allem in den Somborer Erinnerungen verewigt, weil er der Komponist seiner nicht offiziellen Hymne U tom Somboru ist.

14.06.1941.

An dem Tag, als es ununterbrochen regnete, begann die Vertreibung der Bewohner von Rastina und von Aleksa Šantić in ungarische faschistische Lager. Gegen 15 Uhr, in den Viehwaggonen wurden etwa 800 Bewohner von Rastina vom Bahnhof von Gakovo transporiert. Bis dort sind sie zu Fuss gekommen oder mit den Wagen, in der Begleitung von 60 Gendarmen begleitet mit Schimpfwörtern der Ortsbewohner. Ihre Häuser und Vermögen und Vieh haben sie neuen Bewohner aus Bukovina hinterlassen. Diese neuen Bewohner wurden Čangovi genannt. Die Vertriebenen durften nur Handgepäck mitnehmen. Ihre Rastina wurde so Hadikfalva, das heisst, Kriegsdorf. Ähnliches geschah auch in dem Ort namens Aleksa Šantić, nur die Vertreibung hier begann morgens gegen 5 Uhr, als sich die Bewohner von diesem Ort den Mitleidenden aus Mišićevo und Rata in ähnlichen Waggons angeschlossen haben. In Šarvar (Ungarn) blieb für immer 53 Bewohner aus Rastinac und 93 aus Šantić.

 

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